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Ein Referat von Hans-Dieter Prangenberg Sie sei desinteressiert, unideologisch, bestenfalls pragmatisch: Mit solchen wenig schmeichelhaften Etiketten haben Forscher die deutsche Jugend jahrelang versehen. Sie beklagten den schwindenden Willen junger Menschen, sich mit Politik zu befassen und sich gesellschaftlich zu engagieren - der Spaß und der persönliche Erfolg gingen vor. Doch nun zeichnet sich ein Wandel ab: "Die junge Generation befindet sich im Aufbruch", sagte Mathias Albert von der Universität Bielefeld, der die Shell-Studie in diesem Jahr leitet. Immer mehr Jugendliche entdeckten ihr Interesse für das Weltgeschehen. So gab fast die Hälfte der 15- bis 24-Jährigen an, sich für Politik zu interessieren. Seit 2002 steigt dieser Anteil stetig. Das zeigen die Ergebnisse der 17. Shell-Studie, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wird. Sie können auf eine lange Datenreihe zurückschauen: Bereits seit 1953 beauftragt der Energiekonzern Shell Forschungsinstitute mit der Studie. Sie erscheint alle drei bis fünf Jahre. Wenn sich junge Menschen bei uns politisch engagieren, tun sie das am ehesten mit dem Boykott bestimmter Waren aus politischen oder ethischen Gründen oder mit einer Onlinepetition oder Unterschriftenliste. Jeder Vierte hat schon einmal an einer Demonstration teilgenommen, und jeder Zehnte hat sich in einer Bürgerinitiative eingebracht. Die etablierten Parteien profitieren nicht vom wachsenden Politikinteresse: Nur vier Prozent der 12- bis 25-Jährigen haben sich bereits in politischen Gruppen oder Parteien engagiert. Ihnen bringen Jugendliche - wie schon in den vergangenen Jahren - nur wenig Vertrauen entgegen. Parteien schneiden hierbei genauso schlecht ab wie die Banken. Die Jugend verlässt sich eher auf die Polizei, Richter, Menschenrechts- und Umweltschutzgruppen. Immerhin: Mit der Demokratie, wie sie in Deutschland praktiziert wird, sind die meisten jungen Menschen zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Der Anteil sei in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, schreiben die Studienmacher. Allerdings klaffe immer noch eine Lücke zwischen der Wahrnehmung im Osten und im Westen.


Dieter Prangenberg versteht es immer wieder, trockene Themen mit Leben zu erfüllen. Danke für dieses spannende Referat

Krieg in Syrien und in der Ukraine: Die Schlagzeilen der vergangenen Monate und Jahre berühren junge Menschen offenbar sehr - und verunsichern sie. 73 Prozent gaben an, Angst vor einem Terroranschlag zu haben. 62 Prozent fürchten sich vor einem möglichen Krieg in Europa. Eine Folge der weltweiten Instabilität ist die verstärkte Zuwanderung nach Deutschland. Doch ist die Haltung der Jugend nicht ablehnender sondern offener geworden. Man bemüht sich, überlegt und vorurteilsfrei zu einer Meinung zu gelangen. Hierbei darf man aber nicht außer acht lassen, dass die Befragungen im ersten viertel Jahr, also noch vor dem immensen Anstieg der Flüchtlingszahlen, stattfanden. Da dürften sich manche Einschätzungen verändert haben.


Hier sind weitere Ergebnisse im Überblick:
Die Studie deckt auch andere Themen ab, von persönlichen Dingen wie Familie, Freundschaft und Religion über Freizeitgestaltung und Internetnutzung. Sechs von zehn Jugendlichen blicken optimistisch in die eigene Zukunft. Das sind mehr als 2006: Damals war nur jeder Zweite zuversichtlich, was die eigene Zukunft betraf. Erstmals seit den Neunzigerjahren beurteilt eine Mehrheit der Jugendlichen (52 Prozent) auch die gesellschaftliche Zukunft optimistisch.

Nur noch gut sechs von zehn Jugendlichen (63 Prozent) finden, dass eine eigene Familie fürs Lebensglück erforderlich sei. 2010 lag dieser Wert noch bei 76 Prozent. Nur vier von zehn Befragten stimmten der Aussage zu, dass man eigene Kinder für sein Lebensglück braucht - auch hier ein leichter Rückgang gegenüber 2010. Fast alle Jugendlichen, nämlich 95 Prozent, wünschen sich einen sicheren Arbeitsplatz. Das Gefühl, im Beruf etwas zu leisten, ist nur für gut die Hälfte der Befragten wichtig. Auch ein hohes Einkommen und der Kontakt zu anderen Menschen spielen bei der beruflichen Zufriedenheit eine kleinere Rolle. Das Internet nutzen zwar praktisch alle Jugendlichen, sie sehen es aber trotzdem kritisch. Mehr als vier Fünftel der Jugendlichen glauben, dass große Konzerne wie Facebook oder Google mit den Nutzern und ihren Daten viel Geld verdienen wollen. Fast drei Viertel gaben an, mit ihren eigenen Daten im Internet vorsichtig umzugehen. Die in früheren Studien als wichtige Freizeitbeschäftigungen benannten Felder Musik hören, Leute treffen, Bücher lesen sind stark rückläufig. Den größten Einbruch verzeichnen Discobesuche und Partys. Dass der Schulerfolg und damit die Berufs-Chancen von der sozialen Herkunft so stark beeinflusst wird, wie in keinem anderen europäischen Land, ist in dieser Studie wieder bestätigt worden. Dennoch sehen die Befragten in der Mehrzahl mit Zuversicht in die Zukunft. Aber auch hier ist die Einschätzung von Mitgliedern der unteren sozialen Schichten weiterhin pessimistisch. (haho)



Rodenbacher Senioren-Union aktiv dabei

Vom 2. bis 4. Juli gab es im Frankfurter Messegelände ein für die Senioren der Region einmaliges Angebot mit praktisch allen Themen rund ums Älterwerden  und nicht zuletzt mit viel Unterhaltung und etlichen prominenten Gästen. Unsere Mitglieder und  Freunde haben dieses Angebot an allen drei Tagen reichlich wahrgenommen.  Bei nahezu einhundert Einzelveranstaltungen musste natürlich eine gute Vorauswahl getroffen werden. An unserem letzten Treffen, am 16. Juni, hatten wir uns gut vorbereitet, so dass jeder seine Teilnahme individuell planen konnte. Alle Teilnehmer haben das großzügige Angebot der kostenlosen Anreise mit dem RMV angenommen. Schon der Auftakt mit der Festansprache unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel war ein erster Höhepunkt, den sich viele unserer Mitglieder und Freunde nicht entgehen lassen wollten. Frau Merkel hob hervor, wie wichtig aus ihrer Sicht der Rat der Senioren ist. „Unsere Gesellschaft ist nur menschlich, wenn sie wirklich alle Generationen ernst nimmt“. Mit langanhaltendem Applaus wurde der Bundeskanzlerin gedankt, die inmitten der Griechenlandkrise den Weg nach Frankfurt nicht gescheut hatte. Für einige von uns bildete der ökumenische Gottesdienst im Frankfurter Dom am Donnerstag einen weiteren Höhepunkt.


Unter den über 200 Ausstellern der angeschlossenen Messe SenNova fand eine Gruppe der Rodenbacher Teilnehmer nach einigem Suchen den Stand der Senioren-Union. Dort traf sie Alfons Gerling, den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Senioren-Union (rechts). Am letzten Tag der Ausstellung übernahmen einige Rodenbacher SU-Mitglieder den Standdienst. Dort kam es zu guten Begegnungen und interessanten Gesprächen: Ein guter Schlusspunkt nach einer tollen Veranstaltung! pemo


Wir sprechen von Integration. Manches Mal gelingt sie beispielhaft. Wenn zum Beispiel ein muslimischer Bürger sich politisch betätigt und das Vertrauen so vieler Wählerinnen und Wähler erlangt, dass sie ihn zum Abgeordneten des Hessischen Landtags bestimmen, dann ist das gut. Dann ist das Verhältnis eines Deutschen mit Migrationshintergrund  und seinen Mitbürgern auf wünschenswerte Weise harmonisch geklärt. Wirklich?
Sie glauben es nicht, was der Mann an Anfeindungen, Verunglimpfungen und Drohungen erdulden muss.
  Die Rede ist von Ismail Tipi, MdL der CDU. Seit Anfang 2010 vertritt er den Wahlkreis 45 (Offenbach Land) im Hessischen Landtag. Dort arbeitet er für die CDU-Fraktion im Hauptausschuss, im Ausschuss Soziales und Integration, im Europaausschuss, dem Ältestenrat sowie der Enquetekommission "Kein Kind zurücklassen - Rahmenbedingungen, Chancen und Zukunft schulischer Bildung in Hessen". Zusätzlich ist er als integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag Ansprechpartner für alle Themen, die sich mit Migration und Integration oder auch religiösem Extremismus beschäftigen.                   


Eindringlich mahnte der Gastredner, die Aktivitäten der Salafisten zu verharmlosen

Ismail Tipi war als Gastredner zum Thema Islam bei einem Diskussionsabend der Senioren-Union Rodenbach zu Gast. In den drei Stunden seiner Anwesenheit erhielt er zwei Tweeds mit Todesdrohungen. Nicht etwa von Nazis, sondern  von Islamisten. Was ist da los? Es ist die mahnende Stimme, die uns davor warnt, unsere eigene Kultur preiszugeben und der orientalischen immer mehr Raum zu überlassen. Beispielhaft: Wir verbannen das Kruzifix aus Klassenräumen und gleichzeitig erlauben wir Lehrerinnen, das Kopftuch als religiöses Symbol zu tragen. Das entscheiden Richter im Namen des Volkes. Manche Richter neigen auch dazu, muslimische „Friedensrichter“,  die zwar in ihren Gemeinden Respektspersonen sind, aber keinerlei juristische Ausbildung besitzen, kleinere Delikte „intern“ nach Gutdünken zu ahnden. Es gibt mindestens 1100 davon in Deutschland. Wir werden uns doch nicht selbst abschaffen wollen?

Verteilung des sogenannten Korans in den Großstädten und die Anwerbung von Rekruten für den fundamentalen Kampf gegen das Teufelswerk Demokratie müssen unter dem Gebot der Religionsfreiheit geduldet werden? Der gläubige Muslim Ismail Tipi fühlt sich von den Machenschaften zutiefst beleidigt. Die von Pierre Vogel und Konsorten verteilten Bücher haben mit dem Koran nichts gemein. Dort versammeln sich eine Fülle von Interpretationen der heiligen Suren im Sinne der politischen Ziele der Salafisten. Unter dem Deckmantel der Religion werden junge Menschen dazu verführt, sich einer reinen Lebensphilosophie zuzuwenden. Das Erwachen kommt zu spät. Sind sie erst einmal in Syrien, werden ihnen alle Papiere abgenommen, um die Heimkehr zu verhindern. Die Terroristen gelangen dadurch an Original-Ausweispapiere. Wer sich als tauglich erweist, kann damit rechnen, als „Schläfer“ zurückkehren zu dürfen. Die jungen Frauen ereilt ein Schicksal als Zwangsverheiratete  oder sie werden als Sex-Sklavinnen verkauft (Eine Frau ist nur Ware). Die Rekrutierungen sollen in nächster Zeit in elf weiteren EU-Ländern mit mehreren Tausend Ständen ausgeweitet werden. Das wichtigste Instrument jedoch ist das Internet: Die von Pierre Vogel&Co betriebenen Internet-Auftritte haben täglich viele Tausende Likes. Klicken Sie mal pierrevogel.de. Immer noch Peanuts?

Mit uns leben, arbeiten, beten und feiern 4,7 Millionen Muslime. Willkommen. Aber der Islam ist nicht unsere Kultur. Die ist nun einmal christlich-jüdisch. Das wird doch wohl auch weiterhin als ein freundliches Nebeneinander gehen. Und so, wie Ismail Tipi sich den Missbrauch seiner Religion für politische und terroristische Zwecke verbittet, so sollten auch wir wieder auf unsere Identität achten und uns nicht missbrauchen lassen. Egal aus welcher Ecke. (haho)



Norbert Kartmann, Landesvorsitzender


Peter Stephan MdL


Michael Boddenberg


Karin Wolff, MdL









Alljährlich richtet der FC Germania 09 Niederrodenbach zum Jahresende eine Sportveranstaltung von hoher Qualität aus. Es ist ein dreitägiges Hallenfußball-Turnier, das in der Bulauhalle stattfindet: Der Silvestercup. Seit Jahren zieht dieses Sportereignis viele Fußballvereine, nicht nur aus der Nachbarschaft, zur Teilnahme an. Die Senioren-Union Rodenbach spendete zu Endspiel der Veranstaltung den „Finale-Ball“. Die Bälle für Hallenturniere sind mit Filz bezogen – also etwas Besonderes. Man kann sich denken, dass sie schnell verschleißen und einen ziemlichen Kostenfaktor darstellen.   Deshalb waren die Veranstalter sehr erfreut, als Hans-Dieter Prangenberg und Eberhard Wiegelmann mit diesem nachträglichen Weihnachtsgeschenk aufwarteten. Hintergrund der Aktion war, ein weiteres mal die Verbundenheit der Senioren-Union mit der Jugend aufzuzeigen und den herbeigeredeten Graben zwischen Jung und Alt nicht tiefer werden zu lassen. Natürlich wäre es auch möglich gewesen, an dem Turnier teilzunehmen. Aber das wäre wohl eher eine Lachnummer geworden. So war eine materielle Unterstützung angebrachter.   Der Germania wünschen wir viel Glück und sportlichen Erfolg. (haho)


Wie es in der DDR jungen Menschen erging, die trotz guter Ausbildung keine Aussicht auf ein Weiterkommen hatten; es sei denn, sie würden sich bedingungslos den Forderungen der Partei unterwerfen. Parteimitglied werden, eigene Meinung nicht mehr äußern – sondern abschaffen. Und das Schlimmste wäre die Bespitzelung von Familie und Freunden. Sich in die Hand von Schergen zu begeben. Man kann es sich schon vorstellen, dass in dieser Situation viele Menschen dem Druck nachgaben, um unversehrt weiterleben zu können. Wer aber der Sehnsucht nach Selbstentfaltung nicht entsagen konnte, wer wusste, dass es auch ein übergeordnetes Recht auf persönlicher Freiheit gibt, der war ein Fehler im System. Und Systeme dulden keine Fehler.
Am vorigen Dienstag, zum monatlichen Treffen der Senioren-Union Rodenbach erzählten zwei Mitglieder von ihrem Alltag in der DDR. Erzählten von der Familie, Freunden, ihrem Berufsleben und dem sich anschleichenden Misstrauen in ihrem Umfeld. Vom täglichen Eingriff der Parteibonzen in den ganz gewöhnlichen Alltag und der Bevormundung in öffentlichen, aber auch privaten Belangen. Wer den Kopf hob, konnte ihn leicht verlieren – das hatten die Machthaber lückenlos vom Vorgänger-System übernommen. Pervers ist es, die Schandtaten der Nazis anzuprangern und sich selbst nicht anders zu verhalten. Mancher hat das bis heute noch nicht begriffen.


P. Mosler und H. Salomon berichteten aus Ihrem Leben, das bis heute von der Liebe zur Heimat und den Freunden geprägt ist.


Beiden Zeitzeugen gelang die Flucht nach Westdeutschland noch vor der hermetischen Grenzschließung.Unter widrigen finanziellen Umständen fanden beide Arbeit um auf die Füße zu kommen. Der eine konnte sein ersehntes Studium beginnen und fand anschließend seine berufliche Erfüllung. Der andere hatte schon einige Berufserfahrung, die er sofort einsetzen und vervollkommnen konnte. Beide haben also die richtige Entscheidung getroffen. Als einen die Ehefrau allein zur Schwiegermutter in die DDR fahren musste, um sich vorzustellen, hatte die SED sogar noch hier ihre Finger im Spiel. Der Ehemann hätte nicht einreisen dürfen.   Die Referenten waren über all die Jahre mit ihren Freunden und Verwandten verbunden. Auf abenteuerliche Weise verstanden sie es, gewünschte Westwaren zu beschaffen. Wichtiger waren natürlich die persönlichen Kontakte, die zu unterhalte, die sich angesichts von Mauer und Todesstreifen immer schwieriger gestalteten. Bis zum Eintreten der Perestroika der Weg über Ungarn gangbar wurde. Wobei auf östlicher Seite immer eine Geisel daheim bleiben musste. Dann wurde der von den meisten Bundesbürgern nahezu unerwartete Tag der Grenzöffnung wahr.   Fünfundzwanzig Jahre ist das nun schon wieder her. Die Gewöhnung hat eingesetzt und Manchem sind die immer noch zu tragenden Lasten zu viel. Die Umstellung im Kopf ist schwieriger noch als die  Lösung der praktischen Probleme. Aber wer hätte damit gerechnet, dass es eine wachsende Zahl von Kräften gibt, die dem gedankenfreien Regiertwerden im warmen Schoß der SED nachtrauert. Die das Unrecht und die Verbrechen geringer einschätzen als die Mühe der freien Selbstbestimmung? Da schummeln sich die Schergen wieder an die Macht unter dem unverhohlenen Beifall der SPD-Linken. Ohne Worte. (haho)




Das Eichsfeld. Ja, wo ist denn das? Und was gibt es denn da? Das Eichsfeld ist eine Landschaft am Südrand des Harzes. Seine Kreisstadt, nahe Duderstadt heißt Heilbad Heiligenstadt und ist der geografische Mittelpunkt Deutschlands. Dorthin gebracht hat uns der Rodenbacher Reiseservice Dietz, mit dem ortskundigen Joachim, dem unterhaltsamen Fahrer. Unser Hotel, im Örtchen Brochthausen, ist eine wirkliche Verwöhn-Oase. Schon das morgentliche Frühstücksbüffet war so gut und reichhaltig, wie man sich das auf einem Kreuzfahrerschiff vorstellt. Die Freundlichkeit der Wirtsleute und des Personals findet man nur selten. Entsprechend gut war auch die Laune der Reisegesellschaft.


Unser Ausflug war als Bildungsreise gestaltet worden. Peter Mosler, unser Vorsitzender hat mit lockerer Hand und großem Feingefühl einen Mix aus schönen Augenblicken mit dem Schaudern zusammen gefügt. Allein Duderstadt ist schon einen längeren Aufenthalt wert. Die Schönheit der Fachwerkstadt ist bestechend. Und mittendrin ein stolzes, hohes gotisches Fachwerk-Rathaus, von dem uns gesagt wurde, es sei das älteste in Deutschland. Die Marktstraße führt pfeilgerade von der St.Cyriakus-Kirche zur St.Servatiuskirche. Die Skulptur einer Bogenschützin zielt über ein Schützengilde-Denkmal die Straße hinab. Entlang eines Wassergrabens, der die Breme, das Bächlein, welches im Mittelalter das Wasser in die Stadt brachte, zu einem weiteren Denkmal führt: Zwei überlebensgroße Frauen stürzen mit ausgebreiteten Armen auf einander zu. Die Gesichter und die Körper sind total plattgedrückt, so, als wäre die Breme mit Glasscheiben eingefasst und die beiden dagegen geklatscht. Das ist das Symbol für die lange erduldete Trennung Deutschlands – Duderstadt lag ganz dicht an der Grenze – ohne politisches Pathos. Menschlich eben.  

In Sichtweite von Nordhausen befindet sich ein Ort des Schreckens. Mittelbau Dora heißt eine Außenstelle des KZ Buchenwald. Im weitläufigen  Stollensystem eines Berges wurde nach der Bombardierung der Peenemünder Fernwaffen-Fabrik die V1 und V2 produziert. Ab 1943 wurden hier 60.000 Menschen zur Zwangsarbeit getrieben. Unter perversesten Foltermethoden konnten nicht viele überleben. Wer diese Gedenkausstellung trockenen Auges verlässt, kann kein zivilisierter Mensch sein. Mehr möchte ich nicht dazu schreiben.   Bad Frankenhausen ist bekannt als der Ort eines der letzten Kämpfe im Bauernkrieg. Thomas Müntzer war der geistige Führer, ein Gotteskrieger, der 1525 die schlecht gerüsteten und ungeübten Bauernkrieger in den Tod jagte. Für einen Gottesstaat des armen, gequälten kleinen Mannes. Immerhin hatte der noch eine Vision von Gerechtigkeit. Diese Kämpfe gegen die Herrschenden kam den Ideologen der DDR zu passe, um einen Gerechten aus dem Spätmittelalter für sich zu vereinnahmen. So kam es zu der Idee, ein Monumentalkunstwerk zu schaffen, dass sich mit der frühbürgerlichen Revolution befasst. Da gibt es was zu sehen: Ein Panoramabild von 14 Metern Höhe und einem Umfang von 123 Metern beeindruckt durch seine bombastische Größe, der Darstellung von etwa 3000 Figuren in vielen Szenen. In bunten Renaissancekleidern tummeln sich viele bekannte Persönlichkeiten der Geschichte. Die Bilder strotzen von prallem Leben. Sinnlicher Genuss für die Augen, für den Geist.   Nicht weit entfernt der Kyffhäuser mit dem Barbarossa-Denkmal. Kolossal anzusehen ist dieses donnernde Hurrah des preußischen Königs Wilhelm I. Es war in der Zeit der jungen europäischen Nationalstaaten, die ihre Machtansprüche durch die Schaffung von Denkmalen an uralte Vorkommnisse, oder wie hier, einer alten Sage, zu ihrer Rechtfertigung bemühten. Das Café ist auf jeden Fall zu empfehlen.


Die Zisterzienser sind ein Mönchsorden, der als Erfinder des gotischen Baustils gilt und dessen Motto: Ora et Labora (Beten und Arbeiten) weithin bekannt ist. Dieses Motto ist aber mehr als eine Lebensphilosophie. Es ist die Unternehmensphilosophie des ersten europaweiten Konzerns, der von 1124 an über 400 Jahre bestand. Das Konzept, geboren aus dem Widerspruch, die Verpflichtung zum Stundengebet mit der Tagesarbeit in der Landwirtschaft oder im Bergbau zu organisieren, führte zur Delegation der körperlichen Arbeit auf Laienbrüder, die geistige Arbeit gebührte den Chorbrüdern. Das waren in der Regel gebildete Adlige, die vor allem wunderbare Bibel-Abschriften für wohlhabende Kunden anfertigten. Da sich die Schaffung von modernen Werkzeugen, Mechaniken und Züchtungen in der Landwirtschaft über die gesamte Ordenswelt der Zisterzienser verbreitete, ergab sich ein Wissenspool mit Produktionsvorteilen, so, wie wir das in unserer heutigen Wirtschaft auch kennen. Bauern und Handwerker waren begierig, als Laienbrüder aufgenommen zu werden, schon allein wegen der besseren Werkzeuge, Unterkünfte und Ernährung. So waren in der Blütezeit ein Mehrfaches an Laien in dem Kloster Walkenried beschäftigt, als Chorbrüder. Durch Schenkungen wuchs das Kloster immer weiter. Wie es aber so ist auf der Welt, nichts geht auf Dauer gut. 400 Jahre sind auch genug. Nach den Bauernkriegen diente die Kirche als Steinbruch. Die Verwaltungs- und Wohnräume sind einigermaßen in Takt. Unglaublich informativ ist das Museum, das die Entwicklung des Klosters trotz der komplexen Zusammenhänge leicht verständlich darstellt. Dort sollte man mal hinfahren.

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Ebergötzen? Hier spielen die Streiche von Max und Moritz. Alle Figuren sind reale Bewohner von Ebergötzen, in dessen Wassermühle (ricke racke) Max als der Sohn des Müllers und lebenslanger Freund von Wilhelm Busch aufwuchs. Wir erlebten den Lärm der Mahlwerke, hörten die erstaunliche Lebengeschichte Buschs. Mühlhausen in Thüringen ist sicher vielen Lesern bekannt. Hier erlebten wir die einzigen Regenschauer unserer Fahrt. Auch die Bachkirche Divi Basii, in der Johann Sebastian Bach 1707/08 als Organist wirkte. Und hier fand unsere Fahrt einen überraschenden Abschluss. Waldemar Adam aus Oberrodenbach stimmte spontan das Ave Maria an, das in dieser hohen Kirche eine wunderbare Akustik fand. Eine Bildungsreise dieser Qualität, gestaltet von Laien, ist ein Erlebnis, dass man nicht oft findet. Danke , Peter Mosler.  (haho)


Das muss man sich mal vorstellen: Ein berstender Knall, ein schrecklicher Schmerz, alles ist dunkel. Auch nach der ärztlichen Versorgung bleibt es dunkel. Es wächst die Erkenntnis: Ich bin blind. So erging  es dem blutjungen Ernst Ossig wenige Wochen vor Ende des zweiten Weltkrieges. Heute,  siebzig Jahre danach, kann man sagen, dass er zwar sein Leben mit eiserner Energie meistern konnte. Jedoch das Augenlicht konnte er nicht wiedergewinnen. Manche Mitmenschen glauben, dass er sich an das Nichtsehen gewöhnt haben könne. Das ist sicher eine sehr oberflächliche Einschätzung, die sich wohl an dem unbeirrbaren Optimismus und der Nutzung aller technischen Hilfsmittel orientiert. In der Tat gibt es eine Fülle von mechanischen Helfern, die das Verrichten von manchen Tätigkeiten und das Erleben des Umfeldes erleichtern. Zuvorderst steht die Blindenschrift, der Schlüssel zu allen, Kommunikationsmitteln, die optische Fähigkeiten zu ersetzen versuchen. Diese Schrift besteht aus einem System erhabener Punkte, dessen Grundform von sechs Punkten in mannigfachen Kombinationen das Alphabet, Ziffern, Interpunktionen und Sonderzeichen darstellt. Somit wird es auch möglich, Spielkarten nach Gruppen und Werten zu kennzeichnen. Ernst Ossig ist ein begeisterter Skatspieler. Nicht nur Skat, auch Saxophon ist sein Hobby, er spielte viele Jahre in der Rodenbacher Rentnerband. Ein junger Mann, der zwar Autoschlosser gelernt hatte, aber nach dem Kriege diesen Beruf nicht mehr ausüben konnte, war zunächst hilflos und auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Bald war es  möglich, eine blindentechnische Umschulung zu erhalten. Aus dem Techniker wurde ein Stenotypist, der Maschinenschreiben, Blindenschrift und Stenografie beherrschte. Somit ergab sich das Glück, in einem Zeitungsverlag eine Anstellung als Stenotypist zu erhalten. Das war der Start in ein eigenständiges Leben. Man darf sich aber keine Illusionen machen: Jeder Handgriff im Haushalt, im Büro, jeder Schritt auf der Straße bedeutet, sich in ein Abenteuer zu begeben. Ernst Ossigs große Liebe, seine Frau Ute, ist eine fröhliche, geduldige Begleiterin und Mutmacherin. Sie begleitet ihn seit ihrem siebzehnten Lebensjahr und ist die Quelle seines Lebensmutes. Sie ist es, die ihm den Weg ebnet, die Welt des Lichtes in Sprache übersetzt.


Gespannt lauschten die Anwesenden den Schilderungen dieses Lebens, die Herr Ossig zu Papier gebracht und Frau Ute vorlas. Natürlich erwarten wir, dass heutzutage ein Jeder mit Computern umgehen kann. Aber ein 88-jähriger Blinder? Der Wille macht’s. Nehmen wir uns alle ein Beispiel! Das Mut machen bedeutet aber auch, an den Interessen teilhaben. Ernst spielt seine Instrumente, Ute singt dazu sehr schön. Die Blinden-Noten beherrscht er nicht. Da lässt er sich die Melodien auf CDs Spielen und übt sie nach Gehör ein.


Auf diesem Tisch sind einige Hilfsmittel zu Betrachtung ausgelegt. Auffällig ist der Ball, der einem Mannschaftsspiel, dem Rollball dient. Er ist mit rasselndem Granulat befüllt, das es den Spielern erlaubt, ihn nach Gehör über das Spielfeld zu treiben und den Gegnern ebenfalls das Abwehren ermöglicht. Sport zu treiben ist, versicherte uns Ernst Ossig, absolut unerlässlich für Blinde. Es stärkt den Körper ebenso wie die Selbstsicherheit. So gilt als besondere Herausforderung das freie Laufen auf Zeit  über eine Rasenfläche, das Ziel nur auf Zuruf findend. Wir machten eine Probe: Jemand diktierte einen Text, Herr Ossig schrieb ihn in einen Blindenschrift-Stenografen. Der Text wurde in Blindenschrift auf einen Papierstreifen übertragen, der uns dann flott vorgelesen wurde. Tempo und Präzision überraschten die Anwesenden. Radarbrille? Das ist eine Brille mit Sensoren, die, ähnlich wie an Autos, Hindernisse per Piepton melden, sortiert nach rechts, links, oben. Das hat schon Manchen verblüfft. Aber der Langstock, den wir alle schon im Straßenbild gesehen haben, bleibt dennoch unersetzbar. Einen Stadtplan von Offenbach als Reliefbild mit Straßennamen in Blindenschrift ist ganz praktisch. Frau Ossig hat einmal den Landkartenausschnitt eines Urlaubsortes mit Wollfäden entlang der Wanderwege beklebt und mit Vermerken in Blindenschrift versehen, sodass Ihr Mann alleine Spaziergänge entlang des Strandes vornehmen konnte. Genug der Beispiele. Wir haben an diesem Nachmittag erfahren können, dass manche aussichtslose Situation infolge schrecklicher Ereignisse überwindbar ist. Das besonders Grausame an der Situation unseres Referenten ist, dass er als Panzerfahrer die Luke öffnete, um einem Verwundeten Verbandszeug zu reichen. In diesem Augenblick zerbarst vor ihm eine Granate. Ironie des Schicksals. Umso höher ist Ernst Ossigs Lebensweg zu bewundern. (haho)


Der Nachmittag des Juli-Treffens der Senioren-Union stand im Zeichen aktueller örtlicher Politik. Die während des Bürgermeisterwahlkampfes ausgelöste Betriebsamkeit im Rathaus wurde von den Anwesenden begrüßt. Besonders wurden die von Herrn Schejna in hoher Frequenz absolvierten Besuche Rodenbacher Firmen vermerkt. Allerdings wurden diese nach der Wahl sofort eingestellt. Damit bestätigt sich die Beobachtung, dass die eher unüblichen Visiten des Bürgermeisters in Unternehmen, außer bei besonderen Anlässen, als Reaktion auf die Antrittsbesuche des Herausforderers zu werten sind. In Folge der im Wahlkampf geforderten Verbesserung der Verkehrssituation in der Industriestraße  wurde diese, diesmal ohne Pressefoto, in Angriff genommen. Für die Verbreiterung des Wendehammers bedanken sich die Anlieger bei der Gemeindeverwaltung, aber auch bei Christian Mankel der ihren Sorgen Gehör verschaffte, indem er das Problem öffentlich machte. Und es freut sich die Senioren-Union. Noch ein Letztes: Nachdem wir den Unmut vieler Bürger über die traurigen Zustände unserer Straßen aufgriffen und von der SPD dafür persönlich heftig angegriffen wurden, hatte die Gemeinde dennoch wenige Tage vor der Wahl einige Blumenrabatte angelegt. Das war schnell erledigt. Danke für diesen ersten Schritt in ein ansehnlicheres Straßenbild. 


Zu Gast war an diesem Nachmittag Christian Mankel, der sich trotz der Niederlage bei der Bürgermeisterwahl sehr über die unerwartet große Zustimmung in der Bevölkerung freute. Er besuchte uns gerne, denn als gemeinsame Wahlkämpfer haben wir uns kennen und schätzen gelernt. Der Ausblick in die Zukunft sieht klar aus. Er versucht in Rodenbach Fuß zu fassen und wir werden uns gemeinsam auf die anstehende Kommunalwahl vorbereiten. Sowohl das deutliche kritische Auftreten der CDU im Bürgermeister-Wahlkampf, als auch der Stimmenzugewinn für Rodenbachs Christdemokraten bei der letzten Kommunalwahl (da haben sie als einzige Kommune in Hessen Stimmen dazugewonnen!) machen zuversichtlich. Wieder wurde ein sehr lebendiger Nachmittag mit Diskussionen über das politische Verhalten der Senioren-Union verbracht. Christian Mankel danken wir für sienen Besuch und seine Anregungen. (HaHo)







Srita Heide bei Ihren Ausführungen


Es ist nicht leicht für Menschen aus anderen Ländern oder Kulturkreisen, sich bei uns zurecht zu finden. Obwohl mannigfache Hilfsangebote zur Verfügung stehen, bleibt es immer ein zähes Stück Arbeit, in der Fremde Fuß zu fassen. Unser Gast, Frau Srita Heide, erzählte von Ihren Integrationserfahrungen in Deutschland. Seit zwanzig Jahren in Deutschland „angekommen“, hat sie vieles erreicht. Professionell ist sie Personalberaterin, die sowohl deutschen Firmen hilft, in Indien Fuß zu fassen, als auch indischen Arbeitssuchenden das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. Zudem ist sie Kreistagsabgeordnete, Vorstandsmitglied der CDU-MKK und der Frauen-Union Hessen. Das ist für eine Frau aus einem fremden Kulturkreis, auch bei der weltoffenen CDU, kein Kinderspiel gewesen.   Nach ihrem eigenen Erleben ist das Ankommen in einer neuen Gesellschaft erheblich leichter, wenn man fest dazu entschlossen ist und das Leben zwischen den Kulturen als Lebensbereicherung versteht. Zwar ist Frau Heide Deutsche mit Hand und Herz, was sie aber nicht daran hindert, einen ununterbrochenen Kontakt zur Familie in Indien zu pflegen. Im Rückblick auf ihren eigenen Integrationsweg stellt sie mehrere Lernphasen fest, die sowohl im Privaten als auch in der beruflichen Entwicklung eine Art Leitfaden darstellen.   Um überhaupt etwas von der neuen Welt zu verstehen und sich verständlich machen zu können, ist das Erlernen der Sprache zwingend notwendig – sie aber auch zu benutzen. Nur so kann man die neue Welt verstehen und die Unterschiede zur eigenen Kultur begreifen und lernen, damit umzugehen. Dabei muß man herausfinden, wer einem dabei hilft, Fuß zu fassen und wer es einem schwer machen will. Die Erwartungen der anderen müssen erkannt und verstanden werden. Natürlich kann man hier einwenden, dass Frau Heide versorgt mit guter Ausbildung war, als sie ihre familiäre und berufliche Heimat bei uns suchte. Damit unterscheidet sie sich diametral von der riesigen Zahl der Menschen, die nicht einwandern wollten, sondern auf der Flucht bei uns strandeten. Stimmt. Aber allen Zuwanderern, gleich aus welchen Gründen, können diese Erfahrungen helfen, hier besser Fuß zu fassen. Wie wir uns jedoch mit Integrationsunwilligen arrangieren können, blieb auch an diesem Nachmittag ungelöst.   Auch wir Deutschen, die die Augen nicht vor der Wahrheit verschließen können, sondern mit der Tatsache weiter zunehmender Zuwanderung müssen, können davon lernen. Versuchen wir, den Fremden weniger ablehnend zu begegnen, ihnen behilflich zu sein, sich bei uns zurechtzufinden. Denn was uns Frau Heide als Anhaltspunkte für Einwanderer aufzeigte, gilt genauso für uns Einheimische. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Auslands-Urlaub in einem Land dessen Sprache Sie nicht kannten? Wie Sie mit dem Kellner zurechtkamen oder mit dem Händler auf dem Markt? Zum Glück konnten die einige Worte Deutsch. Das war lediglich  peinlich. Was aber, wenn Sie nicht im Urlaub sind, auf sich alleingestellt und ohne ausreichende Mittel?  Das mag man sich nicht vorstellen. Deshalb: Weniger Abstand etwas mehr Empathie. (haho)



Anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums wurde neben anerkennenden Worten auch ein Gutschein für eineaufwändige Anschaffung von Christian Mankel (links) an die Leiterin, Frau Claudia Scharlau, (2. von rechts) übergeben.




Einige Tage vor der Europa- und Bürgermeisterwahl in Rodenbach ist es dem CDU-Ortsverband gelungen mit Dr. Peter Tauber einen hochkarätigen Gast in der Gemeinde begrüßen zu können. Tauber nahm sich einen Nachmittag Zeit, um neben seinen vielen Terminen in der ganzen Republik den örtlichen Bürgermeisterkandidaten Christian Mankel zu unterstützen. In der gut gefüllten Gaststätte „Zum Schützenhof“ im historischen Ortskerns Niederrodenbachs berichtete der CDU-Generalsekretär über seine Arbeit in Berlin, den laufenden Europawahlkampf und startete noch einmal einen Aufruf, auch die letzten Tage bis zur Wahl für einen CDU-Doppelsieg in Rodenbach zu werben. „Wir müssen den Bürgern vermitteln, dass in Europa Entscheidungen getroffen werden, die jeden tagtäglich betreffen. Deshalb ist es nicht egal, wer nach dem 25. Mai für Deutschland im Europäischen Parlament sitzt“, so Tauber. Die Christdemokraten hätten mit David McAllister und Jean Claude Juncker zwei geeignete Spitzenkandidaten. Tauber warb bei den anwesenden Rodenbacherinnen und Rodenbachern zudem für eine hohe Wahlbeteiligung als Grundlage für einen erfolgreichen Wahltag am 25. Mai. Der CDU-Bürgermeisterkandidat Christian Mankel freute sich über den Rückenwind aus Berlin für die letzten Tage des Wahlkampfs. „Peter Tauber hat in den letzten Jahren frischen Wind in die Bundespolitik gebracht und immer wieder neue Akzente gesetzt. Seine erfolgreiche Arbeit möchte ich mir deshalb als Vorbild nehmen und reflektiert auf das Bürgermeisteramt in Rodenbach mit neuen Impulsen und Ideen die Gemeinde wieder attraktiver gestalten“, so Christian Mankel. Verabschiedet wurde Peter Tauber mit einer Flasche Apfelwein vom „hessischen Apfelweinmeister“ Peter Mankel, der selbst in Rodenbach eine kleine Kelterei betreibt. Abschließend wünschte Tauber dem Bürgermeisterkandidaten Mankel viel Erfolg für die restliche Wahlkampfzeit und gab sich optimistisch, dass der 25. Mai für die Rodenbacher Christdemokraten ein erfolgreicher Tag werde.    











Am Maifeiertag werden an vielen Stellen in Rodenbach die Grillfeuer entzündet. Üblicherweise ist das halbe Dorf mit den Fahrrädern auf Achse zu den vielen geselligen Orten. Die andere Hälfte wandert,  mit oder ohne Bollerwagen. Auf jeden Fall ist der Maifeiertag eine Gelegenheit, sich mit vielen anderen zu treffen. Von weitem hört man schon die fröhlichen Stimmen der feiernden Menschen, Singen und helle Kinderstimmen weisen den Weg.


Der Herausforderer des jetzigen Bürgermeisters bei der anstehenden Bürgermeisterwahl war natürlich auch mit dem Rad auf Tour durch die Gemeinde. Viele Begrüßungen und herzliche Zurufe erfreuten ihn sehr. In zustimmende und natürlich auch kritische Gespräche wurde er verwickelt. Alle waren zumindest freundlich – wirkliche Ablehnung, die mancher seiner Mitstreiter aufgrund der vergangenen Zeitungsattacken befürchteten, blieb aus. Rodenbacher bilden eine freundliche und aufgeschlossene Gesellschaft, die Vielfalt, auch politische, akzeptiert. Und sie beweisen, dass sie sich als Gemeinschaft nicht spalten lassen will in politisch Gute und Böse.   Für Christian Mankel ist am 1. Mai eine Erfahrung gewachsen, dass er in viel größerem Maße Bekanntheit und auch Zustimmung erfahren konnte, als erwartet. Das lässt seine Freunde und Helfer und natürlich auch ihn zuversichtlich auf den Wahltag am 25. Mai blicken.  (haho)



Europa? Da denkt so Mancher an krumme Gurken und andere sinnlose Bevormundungen. Jedoch hat sich da etwas Entscheidendes getan: das Europäische Parlament kann nun endlich seine Kontrollfunktion, ähnlich wie die nationalen Parlamente, wahrnehmen. So werden Am vorigen Dienstag war der CDU-Europaabgeordnete bei der Senioren-Union zu Gast. zukünftig bestehende Gesetze überprüft, die Bürokratielasten bis 2015 um25% gesenkt werden. Der Einfluss der CDU /CSU-Gruppe ist nicht unbedeutend. Sie bilden innerhalb der EVP-Fraktion die größte nationale Delegation. Die EVP ist die die erste transnationale Partei, die auf europäischer Ebene gebildet wurde. Sie vereint die pro-europäischen, christlich-demokratischen Kräfte der Mitte und ist die stärkste politische Kraft. Es ist wird sich zeigen, dass diese Kraft den stärksten gestalterischen Einfluss gewinnen wird.



Thomas Mann für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde Dieses Parlament wird immer wieder wegen Untätigkeit angefeindet. Das wird im Allgemeinen begründet mit den für uns alle im Alltag begegnenden unsäglichen Vorschriften. Dass aber Europa zu einer Wirtschafts- und  Werteunion erster Güte wurde, dass die Währungsunion gegenüber der US-Währung so stabil ist, dass wir uns innerhalb der EU frei bewegen können, das sind Ergebnisse nicht eines warmen Regens, sondern der harten politischen Auseinandersetzungen im EU-Parlament. Und das können wir live kontrollieren in den Übertragungen der Ausschuss-Sitzungen, die simultan übersetzt werden. Soviel Transparenz liefert unser deutsches Parlament nicht! Die anscheinend unbegrenzte Ausdehnung der EU, bei der sogar nordafrikanische Staaten schon anfragen, ist unbegreiflich, untergräbt sie doch die Europäische Idee. Nicht alle Mitglieder sind an der Stärkung der EU interessiert, betreiben sogar aus nationalen Egoismen das Gegenteil. Je mehr Mitglieder, um so weniger Abgeordnete je Land. Die Gesamtzahl der Abgeordneten bleibt gleich, die Motoren der EU würde immer weniger Gewicht.behalten. Auch die Wirtschaftskraft müsste dadurch sinken. Die EVP wird dem entgegenwirken. Gemeinsame Wirtschafts- und Außenpolitik sind ein Dauerthema. Zu aller Überraschung haben die 28 Mitgliedsstaaten einstimmig die Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Eine mitreißende Rede und ein leidenschaftliches Eintreten für Europa zeichneten diesen Nachmittag aus. Deutschland und  Europa brauchen eine stabile Währung, funktionsfähige Binnenmärkte, eine innovative Industrie, sichere Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Innere und äußere Sicherheit sowie zuverlässigen Verbraucher- und Datenschutz. Für diese Ziele werden sich Thomas Mann und die CDU auch in Zukunft für Deutschland und Europa einsetzen.  (haho)



Erstaunlich, was dieser Mann bereits über Rodenbach weiß: Erheblich mehr, als wir von ihm erwarten konnten. Das bedeutet, dass hier jemand bei uns zu Gast war, der sich, gut vorbereitet, am 25. Mai in einem Wettbewerb mit dem Bürgermeister Klaus Schejna um dessen Amt stellen will. Natürlich muß er zunächst als Kandidat der CDU Rodenbach ins Rennen geschickt werden. In einer sehr lebhaften Diskussion im Kreise der Senioren-Union Rodenbach wusste Christian Mankel kenntnisreich, als zielgerichteter Bewerber und ebenso guter Zuhörer zu überzeugen.


Die Teilnehmer der Veranstaltung brachten im Dialog ihre Unzufriedenheit mit vielen Entwicklungen des Gemeinwesens zum Ausdruck. Mehr aber noch vermissen die Meisten  das Angebot von zukunftsfähigen Gestaltungsideen aus dem Rathaus. Seit Jahren ist die Bevölkerungsentwicklung rückläufig, die Altersstruktur unbefriedigend. Kein positives Signal von den politisch Verantwortlichen ist zu erkennen. Wenn wir umliegende Orte betrachten, wirkt Rodenbach irgendwie abgehängt. Und um in der Verwaltung unserer schönen Gemeinde Visionen zu generieren, bedarf es neuer Führungspersönlichkeiten. Das ist nicht anders, als in der Wirtschaft.


Um die verlorene Attraktivität Rodenbachs für Gewerbe und Wohnbevölkerung hier am Rande des Rein-Main-Gebietes neu zu generieren, müssen festgefahrene Denkblockaden aufgebrochen werden. Hat es nicht in Langenselbold nach jahrzehntelanger SPD-Verwaltung ein junger, dynamischer Kasseckert geschafft, aus dem verschlafenen Kaff ein beispielhaftes, prosperierendes Gemeinwesen zu schaffen? Warum soll es in Rodenbach nicht auch wünschenswert sein, neue Denkweisen ins Rathaus zu tragen? Und ist es richtig, dass jahrzehntelang immer die gleichen politischen Kräfte am Werk bleiben? Klaus Schejna hat seine Ausbildung im Rodenbacher Rathaus begonnen und nie ein anderes berufliches Umfeld erlebt. Und das war wiederum von seinen Vorgängern geprägt. Das sind genau die von der SPD beklagten Bayerischen Verhältnisse.

Rodenbach hat mit seinen Verkehrsanbindungen, seiner herrlichen Lage („Rodenbach im Grünen“) seinen Vereinsstrukturen und dem herrlichen Strandbad gute Voraussetzungen zur Vermarktung des Standortes für private und gewerbliche Ansiedlung. Aber das wird nicht zur Werbung genutzt. Standortmarketing ist ein Fremdwort.

Christian Mankel hat an diesem Mittwoch den Startschuss zu einem spannenden Wettbewerb gegeben, von dem wir Senioren hoffen, dass viele Rodenbacher mit ihm die längst unterschwellig vorhandene Wechselstimmung mit ihrem Wahlzettel zum Ziel führen.   (haho)  





Der Einladung zum politischen Heringsessen am Aschermittoch im Hotel Barbarossa folgen traditionell nicht nur CDU-Mitglieder. Diesen geselligen und unterhaltsamen Anlass nehmen viele Rodenbacher wahr, um sich untereinander auszutauschen. Der Matjes war in vier Variationen im Angebot. Die Gäste waren voll des Lobes für den Wirt Bruno Gerhard.


Christian Mankel flankiert von Bernd Schminke und Peter Mosler

Die große Anzahl der Gäste kann auch auf die Vorstellung des Überraschungsgastes zurückzuführen sein, (denn Überraschungen sind ja oftmals keine) Der Gast dieses Abends war Christian Mankel. Er hat sich vorgenommen, sich um die Position des Rodenbacher Bürgermeisters bei der Bürgermeisterwahl zu bewerben. Er stellte sich mit einigen Worten vor, sprach über seine Beweggründe, seine Vorstellungen über die Gestaltung des Bürgermeisteramtes und der Entwicklung Rodenbachs. Dabei erwies er sich erstaunlich gut informiert über unser Rodenbach. Christian Mankel plauderte mit den Gästen und zeigte sich dabei als zuversichtlicher Kämpfer. In der nächsten Woche besucht er die Senioren-Union und dort wird er sich um Unterstützung zur Kandidatenwahl bemühen. Darüber berichten wir in der nächsten Ausgabe des Rodenbach Kuriers.  (haho)





Diese Tiere bestimmen, was jetzt geschieht – nicht das Menschlein im Jeep

Allein mit dem Wohnmobil durch Südafrika! Das ist mehr als Urlaub. Das waren für Traudel und Eugen Silberhorn Abenteuer, die auf mehreren Videos festgehalten sind. Am Novembertreffen der Senioren-Union Rodenbach im Schützenhaus Hubertus wurden wir Zeugen einer Fahrt durch ein unbekanntes Land. Unglaublich faszinierende Landschaftsformen, in denen Menschen irgendwie mit den Widrigkeiten der Natur fertig werden müssen. Tier- und Pflanzenformen, die sich perfekt an diese Natur anpassen. Und dazwischen die zivilisatorischen Grausamkeiten, die diesem Kontinent zugefügt wurden und werden. Unübersehbar die Spuren Deutscher Kolonialzeit, sichtbar an deutschen Namen und den Denkmalen grausamer Verbrechen an der Bevölkerung. Englische- und Burenspuren, die von der wirtschaftlichen Ausbeutung des Landes und der Menschen zeugen.   Dominierend aber waren die Erlebnisse in der gewaltigen Natur. Filmaufnahmen, die mit Eugens sachkundigen Kommentaren und original afrikanischen Musikklängen ergänzt waren, hielten die Zuschauer in Bann. Die Schilderungen der Ereignisse und die liebevoll arrangierten Bildsequenzen wechselten sich ab mit ungewollten Begegnungen, von denen nie abzusehen war, wie sie enden. Besonders die gewaltigen Elefanten und Nashörner können, wenn sie erschrecken, unberechenbar sein. Das war schließlich kein Wildpark àla Opelzoo. Der Rodenbacher dringt hier in eine Wildnis ein, deren Spielregeln ihm fremd sind. Ob Sandwüsten, Wälder oder Wassermassen - alles ist von elementarer Wucht und macht den Einzelnen ganz klein und bedeutungslos.   Die herrlichen Bilder und die Erlebnisse mit Menschen, die im Laufe von Jahren zu Freunden wurden, sind durch nichts ersetzbar. Viel Mut haben sie bewiesen, die Silberhorns – einmal sind sie sogar  ausgeraubt worden. Das kann zwar hier genauso geschehen. Mit dem Unterschied, dass man in der Fremde plötzlich ein Niemand ist.   Wir danken Eugen Silberhorn für seinen unterhaltsamen und informativen Filmvortrag und freuen uns schon auf die Fortsetzung im Frühjahr inächsten Jahres. (haho)  

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Dr. Leikert und Dr. Tauber inmitten des neuen Vorstandes

Die Kreisvereinigung Main-Kinzig der Senioren-Union hielt ihre Hauptversammlung am Dienstag,19. November in der Rodenbachhalle ab. Als Gäste waren die CDU-Bundestagsabgeordneten des Kreises, Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber anwesend. Beide wiesen auf die grandiosen Wahlerfolge der Bundestagswahl hin. Dr. Katja Leikert bedankte sich ganz besonders bei der Senioren-Union Rodenbach, die zusammen mit der Ortsvereinigung ihren Wahlerfolg in Rodenbach ermöglichte. Dr. Peter Tauber berichtete von den schwierigen Koalitions-Verhandlungen in Berlin.   Von den Vorstandswahlen gibt es zu berichten, dass Peter Mosler, Vorsitzender der SU Rodenbach, nun auch zum Vorsitzenden der Kreis-Senioren-Union gewählt wurde. Außerdem wurden noch zwei Rodenbacher, Hans Dieter Prangenberg und Hans Hofmann in den Kreisvorstand berufen. Auch wurden die Delegierten für die Landes- sowie der Bundesversammlung bestimmt.   Peter Mosler legte in seinem Schlusswort großen Wert auf die in der Satzung festgelegten Ziele. Die Gemeinsamkeit der Generationen, die sich auch im Slogan „Union der Generationen, Gemeinsam –die Zukunft“ widerspiegelt und sich im Wahlkampf zum Bundestag als erfolgreiches Modell erwies. (h.h.)



Dankeschön-Brunch im Holles, Hanau




Stand in Niederrodenbach


Stand in Oberrodenbach




Angeregte Diskussionen über die Zukunft unseres Landes


Dr. Katja Leikert, die Bundestagskandidatin der CDU diskutiert und beantwortet bohrende Fragen und Bernd Schminke, Vorsitzender des CDU Ortsverbandes, leitet mit viel Humor die Veranstaltung


Die Mehr-Generationen-Partei


Hugo Klein, langjähriger Landtagsabgeorneter nimmt schwierige Fragen zur Landespolitik auf. Sein Schwerpunkt ist die schulische und berufliche Bildung


Von wegen langweiliger Wahlkampf



  Am Samstag, dem 24.August, feierte das Rodenbacher Alten- und Pflegezentrum ein fröhliches Fest  zum 40-jährigen  Jubiläum seines Bestehens. Selbstverständlich war  Dr. Katja Leikert, Bundestagskandidatin der CDU zu Gast. Die Senioren-Union begrüßt diesen weiteren Besuch Frau Dr. Leikerts in dieser Einrichtung. Er beweist, dass sie auch im Wahlkampf, der alle Terminplanungen zunichte machen will, zu ihrem Wort steht, sich besonders um uns Senioren und Familien zu sorgen. Es ist von großer Wichtigkeit für uns Ältere, dass sich endlich jemand findet, der sich unser Sorgenpaket zu eigen macht. Zu eigen, indem sie griffige Konzepte gegen Altersarmut und  für sichere medizinische Versorgung auf dem Lande erkämpfen will. Deshalb, und weil sie im Gegensatz zu manchem etablierten Politiker, der hier aufgetreten ist, um billige Wahlpropaganda anzubringen, sich glaubhaft für uns einsetzt. Das sollten auch bisherige Wähler dieser Herren erkennen. Sie können nämlich mehr erwarten, als die ewigen Worthülsen.


Zentrumsleiterin  Frau Ludmila Knodel, flankiert von Dr. Katja Leikert, Hugo Klein, MdL, und Helmut Weider, ein CDU-Urgestein der Kreis-CDU beim Fest zum Jubiläum.

Frau Knodel, Leiterin des Rodenbacher Alten- und Pflegezentrums, begrüßte es, dass Frau Dr. Leikert zusammen mit der hiesigen Senioren-Union vor wenigen Monaten sehr interessiert an einer Führung durch das Haus teilgenommen hat. Frau Dr. Leikert war tief beeindruckt, wie aus dem grauen  Betonbau im Lauf der mehreren Um- und  Anbauten der letzten Jahrzehnte innen und außen ein schmuckes, freundliches, helles  Haus geworden ist, in dem sich die Bewohner sichtlich wohl fühlen. Frau Knodel nahm sich damals die Zeit, auf alle Fragen ausführlich Antwort zu geben. Frau Leikert versprach, alle Wünsche und Anregungen mit nach Berlin zu nehmen und sich dort für die Belange der Menschen einzusetzen. Die Mütterrente für die Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die auch für verbesserte Rentenansprüche der Frauen sorgt, und deren Probleme sie als Berufstätige mit zwei Kindern kennt: So sind die ersten Weichen zu einer Besserstellung der Frauen im Alter gestellt. Um das zu erreichen, müssen wir sie aber zur Bundestagsabgeordneten wählen! Das sind einige Gründe dafür, dass wir Alten Fr. Dr. Katja Leikert am 22. September wählen müssen – unabhängig von der eigenen Parteienpräferenz. Wir müssen hellwach sein beim Wählen - aber auch die Jungen.    (haho)








CDU Rodenbach feiert Sommerfest
 Katja Leikert und Hugo Klein stimmen auf heiße Wahlkampfphase ein
 
Über ein sehr gut besuchtes Sommerfest freute sich vergangenes Wochenende die CDU Rodenbach. Der Ortsverband hatte in das Vereinshaus des FC Oberrodenbach eingeladen. In entspannter Atmosphäre wurden zwischen den, sowohl jungen als auch älteren Gästen, erst bei Kaffee und Kuchen und später bei gegrillten Steaks und Würstchen nette Gespräche geführt.
„Wir freuen uns sehr, dass so viele Vertreter von Jung und Alt den Weg zu uns gefunden haben. Dies bestätigt uns auch, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Generationen in der Union bestens funktioniert“, so der CDU-Vorsitzende Bernd Schminke.

Auf die offizielle Begrüßung durch Bernd Schminke folgten zwei Grußworte des Landtagsabgeordneten Hugo Klein, der erneut für den Wahlkreis kandidiert und der Bundestagskandidatin Dr. Katja Leikert. Klein blickte in seiner Ansprache auf die erfolgreiche Arbeit der Landesregierung in den letzten Jahren zurück und motivierte die Anwesenden für die verbleibenden Wochen des Wahlkampfs. Zudem sprach sich der Bildungspolitiker für den Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems aus. Allerdings müsste die Hauptschule stärker gefördert werden, da das Land auf die praktischen Fähigkeiten dieser jungen Menschen angewiesen sei. Auch befürwortete er die geforderte Reform des Länderfinanzausgleichs.

Dr. Katja Leikert, die am 22. September erstmals in den Deutschen Bundestag einziehen möchte, betonte, dass ihr das Thema Staatsverschuldung besonders am Herzen liege. Als Mutter von zwei Kindern wisse sie, dass die nachfolgenden Generationen diese enorme Schuldenlast zu tragen haben. Deshalb sei ein ausgeglichener Bundeshaushalt vorrangiges Ziel der kommenden Jahre. Dennoch dürfte nicht am falschen Ende gespart werden. „Trotz Konsolidierungsziele müssen wir in den nächsten Jahren noch mehr Geld in Bildung und Forschung investieren, damit Deutschland auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt“, so Leikert.

 
Ein weiteres Thema, dass der CDU-Kandidatin sehr am Herzen liege, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier sehe Leikert, die selbst auch Vorsitzende der Frauen Union Main-Kinzig ist, noch Nachholbedarf. Der Abschluss eines gelungenen Nachmittags war auch wie die Jahre zuvor die große Tombola-Verlosung,. Neben tollen Preisen, die sowohl von Firmen als auch Privatleuten gesponsert wurden, gab es dieses Jahr als Hauptpreis einen Fernseher, gestiftet von der Senioren Union Rodenbach, zu gewinnen.    




Natürlich ist die Senioren-Union Rodenbach ein politisches Debattierforum, in dem verschiedene Meinungen miteinander konkurrieren. Daraus entstehende Erkenntnisse führen zu vielseitigen Lösungsansätzen für Probleme, die von den politisch Handelnden zu lösen sind. Das ist eine ganz andere Gesprächskultur, als das allenthalben übliche hilflose Beklagen bestehender Zustände.


Wahrscheinlich ist das auch ein wesentlicher Grund dafür, dass Dr. Katja Leikert, Bewerberin um ein Mandat für den nächsten Bundestag, so gerne nach Rodenbach zur Senioren-Union kommt. Diese Gespräche finden in freundschaftlicher Atmosphäre im Schützenhaus Hubertus statt. Und wir freuen uns auch immer wieder auf sie, weil wir sie mögen und schätzen. Wir schätzen ihr Wissen. Ihre Kraft, sich als Mutter von zwei Kindern in den Wahlkampf zu stürzen. Ihr freundliches Wesen, mit dem sie die Herzen erschließt. Und ihre Zielstrebigkeit, mit der sie den holperigen Weg in unsere Zukunft ebnen will. Man erkennt in ihr den besonderen Siegertyp, eine unaufgeregte, logisch denkende Wissenschaftlerin  mit frischen Ideen. Unser Vertrauen wird sie nicht enttäuschen.

Die brüllende Mittagshitze des vergangenen Dienstags konnte die Mitglieder und Freunde der Senioren-Union nicht davon abhalten, zum Vereinstreff im Hubertus zu kommen. Es waren so viele Gäste gekommen, dass die Sitzgelegenheiten erweitert werden mussten. Es ist die Faszination dieser jungen Frau, der man gerne zuhört, und die auch zuhören kann, die diesen Zuspruch auslöste. Schon heute freuen wir uns auf das Wiedersehen beim Sommerfest der CDU Rodenbach. (hh)  










Heiko Kasseckert zu Gast bei der Senioren-Union Rodenbach im Schützenhaus Hubertus

Die monatlichen Zusammenkünfte der Rodenbacher Senioren-Union sind immer interessant. Sie bringen den Teilnehmern regelmäßig einen Zugewinn an Einsichten aus vielen Wissensgebieten. Daher sind diese Veranstaltungen auch sehr gut besucht. Und gerne laden wir uns Gäste ein, die  unsere Treffen bereichern. Am vorigen Dienstag konnte ein Gast die Gemeinschaft ganz in seinen Bann ziehen: Heiko Kasseckert, allseits bekannt als ehemals jüngster und gleichzeitig erfolgreichster Bürgermeister von Langenselbold, faszinierte das Publikum mit seinen Ausführungen vom politischen Wirken in der Kommune und als Verbandsdirektor im Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/RheinMain. Zunächst faszinierte die Darstellung der Aufgaben und Bedeutung des Planungsverbandes (heute Regionalverband) das Auditorium – schließlich haben wir Normalbürger nur vage Vorstellungen von dieser Institution. In der Tat leuchtet es jedermann ein, dass eine Großstadt wie Frankfurt, die umgeben ist von einer Reihe von Landkreisen und Städten mit jeweils eigenen Interessen und Aufgaben, von ihrem Umfeld eingeschnürt wird. Zuwachs an Berufspendlern und Bürgern führt zu Problemen in der Stadt als auch im weiteren Umland. Teilweise erleiden Landkreise einen Bevölkerungsschwund von 45%. Die Versorgung der Bevölkerung mit Handel oder Arztpraxen, öffentlichen Verkehrsmitteln und kulturellen Angeboten ist dort mittlerweile katastrophal. Erwerbsmöglichkeiten und schulische Angebote werden immer geringer. Deshalb ist die Metropolregion als Ganzes eine Planungsaufgabe für das weite Umland. Siedlungspolitik ist einer der Schwerpunkte. Verkehrsplanung, Kultur- und Bildungsangebote müssen aber vom Verständnis der bestehenden Strukturen und den Bedürfnissen der hier lebenden Menschen geleitet werden. Die Metropolregion Rhein/Main in der Mitte Europas hat mit ihrer Struktur: Industrie, Dienstleistung und Logistik die besten Chancen im internationalen Wettbewerb.


Heiko Kasseckert stellt sich der Diskussion mit der Senioren-Union Rodenbach

In der Diskussion bildeten sich bald Fragen zur aktuellen Politik heraus. Dass Menschen vor dem Einschlagen ihres politischen Weges erst einmal einen Beruf ausgeübt haben sollten, und Erfahrungen gesammelt haben bevor sie in den Parlamenten über Dinge abstimmen und bestimmen, die viel mit dem praktischen Leben und dem Lebenskampf zu tun haben, war die feste Meinung aller Anwesenden. Die Themen Renten-“Erhöhung“, KiföG, G8/G9, Steuerbetrug und der anstehende Wahlkampf, Anstand und Wahrhaftigkeit in der politischen Agitation,  waren die Reizthemen des Nachmittags. Das beweist wieder einmal, dass wir Senioren mitten in unserer Welt stehen. Es war ein Tag, so lebendig, aber auch geprägt von der Gelassenheit und dem umfassenden Wissen unseres Gastes, Heiko Kasseckert. (haho


Viel mehr als nur ein Seniorenwohnheim:


Senioren-Union Rodenbach und CDU-Bundestagskandidatin Leikert besuchten Altenzentrum Rodenbach


Betrachtet man das Altenzentrum von außen so wirkt der einstmals als Klinik angelegte Betonbau aus den 70er Jahren zunächst wenig einladend. Aber schon beim Betreten der Einrichtung und der herzlichen Begrüßung durch die Leiterin, Ludmila Knodel, wird schnell spürbar, dass hier eine sehr freundliche und offene Atmosphäre herrscht. So zeigten sich die zahlreichen Besucher der Senioren-Union Rodenbach, die gemeinsam mit der CDU-Bundestagskandidatin Dr. Katja Leikert, die Einrichtung besuchten, sehr beeindruckt. Freundliche Umgebung, großzügiges Raumangebot machen das Altenzentrum lebenswert.   Hier wurde mit viel Einsatz durch die Leitung und das Team in jahrelangen Umbauarbeiten ein modernes Altenzentrum geschaffen, so der Vorsitzende der Senioren-Union Rodenbach, Peter Mosler. 166 Pflegebedürftige werden hier betreut. Weiterhin bietet das Zentrum ein Wohnangebot für betreutes Wohnen und einen Wohnbereich für 30 Menschen unter 60 Jahren mit neurologischen Erkrankungen.

Die hier wohnenden Menschen sind zu großen Teil nicht mehr in den Familien zu betreuen. Sie benötigen Hilfestellungen bis hin zu intensiver Betreuung. Die Bewohner wissen, dass sie sich in der letzten Wohnung dieses Lebens befinden und verdienen Respekt und Hilfe auf ihrem Weg.   Und hier, bestätigte Frau Knodel, beginnt die wesentliche Arbeit in der Altenpflege. Den Menschen die Zuwendung zu geben, die sie erwarten, in der Balance zu halten mit den zu Verfügung stehenden finanziellen und personellen Mitteln. Wir Besucher hatten das Gefühl, dass der Personenkreis hier in besonderer Weise behütet wird, ohne dass ein aufdringliches Heim-Klima entsteht. Es ist natürlich eine vordringliche Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass vorbildliche Altenpflege, wie sie in Rodenbach betrieben wird, nicht im Geschacher um Geld und Einfluss beschädigt wird“, so Mosler

Dr. Leikert zeigte größten Respekt vor der engagierten Arbeit der Leiterin und des täglichen Einsatzes des Pflegepersonals, das in drei Schichten arbeitet. „Diese harte Arbeit muss ausreichend gesellschaftlich gewürdigt werden. Nur so kann auch der Fachkräftemangel, der in der Pflege besteht, langfristig beseitigt werden“, so die Bundestagskandidatin. Zum Altenpflegezentrum gehört seit 36 Jahren auch das Aus- und Fortbildungsinstitut für Altenpflege, das Teil der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises ist. Hier wird die nächste Generation der Altenpfleger ausgebildet.  


Reger Gedankenaustausch zwischen Bewohnerinnen und Dr. Katja Leikert  


Die Senioren-Union Rodenbach bedankte sich bei Ludmila Knodel für die informative Führung  



Die CDU-Bundestagskandidatin, Frau Dr. Katja Leikert, hatte am Gründonnerstag Gelegenheit, mit Rodenbacher Bürgern in Kontakt zu treten. Trotz kalten Wetters nahmen sich viele Bürgerinnen und Bürger die Zeit, mit Frau Dr. Leikert plaudernd den Ostereinkauf zu unterbrechen.






Der Vorsitzende der Senioren-Union Rodenbach gab einen Bericht von den Aktivitäten des Vereins in den beiden vergangenen Jahren. Die monatlichen Zusammenkünfte der Mitglieder im Hubertus bildeten und bilden weiterhin das Rückgrad der Ortsvereinigung. Hier werden Fachvorträge zu politischen, aber auch allgemein interessierende Themen aus vielen Wissensbereichen, teilweise als Lichtbildervorträge, angeboten. Viele davon von Mitgliedern. Aber auch etliche Gäste bereicherten die Nachmittage. Zu diesen Veranstaltungen sind auch immer Gäste willkommen. 
 
Eine Veranstaltung, die im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde stattfand, sprengte jeden Rahmen. Frank Lehmann hielt einen lebendigen Vortrag mitten in der Finanzkrise mit dem Titel: Was Ihnen die Finanzprofis verschweigen. Der Andrang war so groß, das viele Gäste im Voyer stehen mussten, andere keinen Einlass mehr fanden.
 
Ein weiteres Highlight war die mehrtägige Reise in die Oberlausitz. Die Reise wurde vom Ehepaar Mosler bis in die Einzelheiten geplant. Orts- und sachkundige Reiseführer zeigten uns ihre Heimat und wussten zu Vielem ausführlich zu berichten. Und ein souverän handelnder Chauffeur des Touristikservice Dietz aus Rodenbach vermittelte Sicherheit und Gelassenheit. 
 
Viele Ausflüge zu Veranstaltungen, Märkten und Museen bereicherten das Vereinsleben.
 
Nach dem Bericht des Kassenwartes wurde der Vorstand entlastet. Anhand der vorgegebenen Prozeduren wählten die Anwesenden den neuen Vorstand für zwei Jahre: Vorsitzender: P. Mosler, Stellvertreter: E. Bouillon, H. Hofmann, D. Prangenberg, Beisitzer: L. Hofmann, H. Mosler, W. Adam, Dr. E. Springer. Für die Kasse: W. Barlage, Schriftführer u. Öffentlichkeitsarbeit: H. Hofmann.  (hh)







Zu unserem Treffen am vorigen Dienstag Nachmittag hatten wir Frau Dr. Katja Leikert zu Gast. Sie ist die CDU-Kandidatin für die Bundestagswahl 2013. Zunächst berichtete sie von ihrem persönlichen Hintergrund, ihrem beruflichen Werdegang und von ihren ersten Schritten in der Politik. Die Gangart auf diesem Feld wird sich rapide beschleunigen, je näher der Wahlkampf rückt. Wir erfuhren, dass der neu strukturierte Wahlkreis 180 die Stadt Hanau und dreizehn weitere Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis umfasst. Ein gutes Stück Arbeit, bei dem sie jede Unterstützung braucht, gerade auch aus Rodenbach.


Dr. Katja Leikert

Und die Argumente für die Fortsetzung der Regierung Merkel sind stark. Noch nie gab es so viele Arbeitsplätze in Deutschland wie heute. Wir sind wieder eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt. Unfassbare 106.000.000.000 Euro investierten wir 2011 in Bildung. Noch nie wurde so viel Geld für Familien ausgegeben wie jetzt. Ein Viertel unseres Stroms liefern regenerative Energien. Die Schuldenbremse greift. Und jeder Siebte steht hinter Angelika Merkels Europa-Politik. Die ganze Welt hofiert und bewundert uns. Das sind Argumente für ein Ja. Ja zur CDU und Merkel. Und damit Ja zu Katja Leikert. Wir brauchen keine Meckerer, die alles klein und kaputt reden wollen. Nein, sie wird mit ihren Ansichten, Ihrer Lebenserfahrung und Gestaltungswillen an den Aufgaben der nächsten Regierung teilhaben und helfen, unser Land weiter zu entwickeln.                                 haho  














Wir freuen uns ganz besonders über den Besuch von Dr. Katja Leikert, die CDU-Kandidatin für die  Bundestagswahl 2013. Willkommen am Stand der Jungen Union.





In Zusammenarbeit mit dem Rodenbacher Touristikservice Dietz und der Görlitz-Tourist entwickelte der Vorstand der Senioren-Union Rodenbach eine Bildungsreise. Diese entpuppte sich zum absoluten Highlight unserer bisherigen Aktivitäten. Begleitet von  Fahrer Joachim Jaschinski, dem sach- und ortskundigen Spaßmacher, der als ruhiger und virtuoser Busjongleur ebenso alle Sympathien erhielt wie der Fremdenführer von Görlitz-Tourist, sind alle Teilnehmer der Reise noch immer begeistert. Das zeigte sich am vergangenen Dienstag beim Reisebericht im Vereinslokal Schützenhaus Hubertus.  

Im Spannungsfeld des Dreiländerecks Deutschland, Polen und Tschechien wurden wir nicht geahnter Geschichtsereignisse und überragender Kunstwerke gewahr. Dieser Teil Europas hat soviel Gemeinsames, das durch willkürliche Grenzziehungen zerteilt, aber immer noch deutlich sichtbar ist. Selbst der dreißigjährige Krieg, der Völker zu Glaubensänderungen zwang, konnte die Menschen nicht von einander trennen. So entstanden Simultankirchen, die von katholischen und reformierten Gläubigen genutzt werden. Oder das Kloster Marienthal, das über 770 Jahre von Zisterzienserinnen bewohnt und bewirtschaftet ist. Nie, weder während der Religionskriege, der Nazizeit oder der DDR-Diktatur konnten sie vertrieben werden. Auch das Hochwasser vom August 2010, bei dem die Flutwelle etwa 2,50 Meter hoch in der Kirche stand, verwüstete Kunstwerke nicht aber den Lebenswillen der Nonnen.  

An den Städten Bautzen und Görlitz sind die vom ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl vorhergesagten blühenden Landschaften unübersehbar entstanden. Bautzen, alte Handelsstadt, nennt eine mittelalterliche technische Meisterleistung alter Ingenieurskunst sein eigen: Die Alte Wasserkunst. Das ist ein Wasserturm, am Ufer der Spree stehend, Bj. 1495, 47 Meter hoch, der die Stadtbrunnen auf den hohen Felsen mittels raffinierter Technik mit Wasser versorgte. Berühmt ist Bautzen wegen der Zweisprachigkeit: deutsch/sorbisch. Und berüchtigt wegen des grässlichen Nazi- und DDR-Zuchthauses. Die Altstadt wird neben den mittelalterlichen Zeugen von Renaissance- und Barockbauten dominiert. Hier ist es ganz einfach schön – der Bombenterror des zweiten Weltkrieges ging an dieser Stadt vorbei.
 

Ebenso an Görlitz. Das ist nun eine ganz besonders sehenswerte Stadt. Besonders auffällig ist das ausgedehnte Gründerzeitviertel am Rande der Altstadt. Anders, als in vielen anderen Städten des Ostens, sind hier nur selten Stadthäuser mit verkommenem Äußeren zu entdecken. Alle Wohnstraßen sind in bestem Zustand – und wie versichert wird – nicht nur die Fassaden. Viele mittelalterliche und barocke Bauzeugen sind erhalten und gepflegt. Diese Stadt alleine ist einen längeren Besuch wert; oder einen Umzug. Aber genug der Schwärmerei.
 

Es gibt so viel zu sehen in dieser Region. Die Umgebindehäuser in Obercunnersdorf sind Weltkulturerbe. Die Brüderunität Herrenhut mit dem ewigen Gottesacker und der Weihnachtssternmanufaktur muss man besucht haben. Die Krönung aller Kunstwerke sind die Zittauer Fastentücher. Auch Nichtgläubige werden von der Wucht des Großen Tuches mit neunzig auf Leinen gemalten Bildern begeistert sein. Auch wenn Teile durch russische Soldaten unkenntlich gemacht wurden.  

Der Bericht könnte Seiten des Rodenbach Kuriers füllen. Aber vielleicht fahren Sie selbst mal dorthin. Das lohnt sich wirklich. Aber Vorsicht: Vielleicht bleiben Sie in Görlitz hängen.   haho
 


Landesverbände Hessen und Rheinland -Pfalz

am 1.Oktober 2012 im Opelwerk Rüsselsheim

Am ersten Oktober fand die jährliche Tagung der Hessischen Senioren-Union statt. Eine Delegation der SU Rodenbach reiste zum Opelwerk nach Rüsselsheim, wo sich auch die Landesvereinigung Rheinland-Pfalz einfand.
Nach den Begrüßungen und kurzen Redebeiträgen verschiedener Landes- und Bundespolitiker trat als erster Hauptredner der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner ans Podium. Seine eindringlichen Worte folgten dem Tagungsmotto: Gemeinsam sind wir stark. Aber nicht im Sinne einer Macht-Demonstration als starke Wählergruppe, sondern als Mahnung, mit der jüngeren Generation an der Lösung des gigantischen demographischen Wandels zu arbeiten. Wir müssen mithelfen, die sich in naher Zukunft abzeichnenden kolossalen Veränderungen in der Altersstruktur und die bevorstehenden Engpässe der Rentenversicherer zu lösen. Die Lasten, das müssen wir akzeptieren, können nicht alleine von den Erwerbstätigen getragen werden. Und wir wollen die Lösung der Probleme nicht anderen überlassen.
Ein weiteres Feld unserer Arbeit ist, sich mit dem erworbenen Wissen und unserer Erfahrung der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Nicht nur im beruflichen Umfeld sind Senioren wieder gefragt. Nein, das brauchen wir nicht mehr; aber wir sind auch aufgefordert, uns im nächsten Umfeld einzubringen. Viele Menschen benötigen Hilfe bei der Bewältigung ihrer persönlichen Situation. Da ist praktische Hilfe und Rat gefragt. Schaut Euch in der Nachbarschaft um. Wie oft wird da eine Oma oder ein Opa vermisst? Und wo kann man ein paar Stunden Hilfe oder Freude schenken? 
Ein zweiter Redebeitrag von beachtlichem Niveau wurde von Frau Julia Glöckner, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, vorgetragen. Ruhig, eindringlich, aber geprägt von den Erfahrungen zehnjähriger politischer Arbeit in vorderster Front strahlte die Frau das Charisma einer im Politbetrieb Berlins bodenständig gebliebenen Pfälzerin aus. Sie wird nach der nächsten Landtagswahl Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz. Davon hat sie alle Besucher überzeugt . Der Riesenapplaus Wird sie bestätigt haben.   Der geplante Besichtigungstermin in der Automobilproduktion musste wegen der Kurzarbeit im Opelwerk ausfallen. Ein abschließender Besuch in der Oberschweinsstiege konnte uns nicht entschädigen, war aber dennoch nett und empfehlenswert.  haho    



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Es gibt Themen, die großes Interesse wecken. Und das sind nicht nur die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Nachrichten, von denen wir von morgens bis abends zugeschüttet werden. Nein, es sind auch die „kleinen“ Themen, die eine beachtliche Schar zu einem Vortrag über den Naturschutz in und um Rodenbach am 19. Juni in die Gaststätte Schützenhaus Hubertus in Niederrodenbach führte.             

Dank an Herrn Reinhard Lukas, vom Vogel- und Naturschutzverein Rodenbach. Er berichtete von der Arbeit der Naturschutzvereinigungen. Insbesondere zeigte er mithilfe seiner selbst fotografierten Bilder aus der Rodenbacher Gemarkung über Erfolge und Niederlagen in den Bemühungen um sinnvolle Gestaltung des Naturschutzes. Klar wurde dabei, daß der Naturschutz immer abhängig ist von den zur Verfügung gestellten Ressourcen und dem Willen übergeordneter Interessen. So sind auch bei gleichgerichteter Zielsetzung zur Erhaltung und Gestaltung unserer Wälder die Auffassungen zwischen Naturschützern und Forst über die Wege dahin nicht gleich. Der Zwang zur Holzgewinnung lässt uns Spaziergänger im Wald oft erschreckende Bilder sehen. Da finden sich auch in Rodenbach die Widersprüche. Darüber wollen wir uns bei einem Waldspaziergang vom Förster informieren lassen.  

Viele Beispiele von gelungener Naturschutzarbeit finden sich in der Kinzigaue. Am augenfälligsten stellen sich die beiden Storchennester dar. Die Versuche der Renaturierung der Wiesen tragen Früchte. Das Storchenpaar zieht fünf! Junge groß – ein Zeichen ausreichenden Futterangebotes. Das Paar auf dem neuen Horst bekam keinen Nachwuchs. Bei dieser Gelegenheit müssen wir Herrn Darmstädter dankend erwähnen, der mit ziemlichem Aufwand  Bau und Erhaltung der Horste unterstützt. Gelegentlich tauchen Kiebitze auf; zu einer erfolgreichen Brut kam es nicht. Bodenbrüter haben es sehr viel schwerer als die Störche – obwohl die auch heftig um die Horste kämpfen.  

Das Weidertsbörnchen, einst eine Trinkwasserversorgung des alten Dorfes, war in jüngerer Vergangenheit mit einem Betontrog versehen worden. Nun wurde eine radikale Umgestaltung vorgenommen. Die marode Quellfassung wurde entfernt, eine Quellmulde geschaffen und die dichten Gebüsche zugunsten eines lichten Plätzchens entfernt. Das wird nicht jedem gefallen – der alte Zustand war halt auch ein Biotop. 

Der Steinbruch ist für Pflanzenliebhaber ein Diamant. Etliche Orchideen sind hier zu Hause. Auch hier gilt es, einen kleinen Teil des besonderen Biotops zu erhalten. Also muß hier viel Pflegearbeit von den Vereinsmitgliedern geleistet werden. Hut ab! Wenn die Spaziergänger und Hundebesitzer das Schutzgebiet mieden, wären die Überlebenschancen der seltenen Raritäten wesentlich größer. 

Die Streuobstwiesen liefern nicht nur den herrlichen Apfelsaft „Goldmarie“. Sie dienen dem Erhalt alter Apfelsorten. Sie werden, wenn sie ein paar Jahre älter sind, Herberge für einige selten gewordene Vögel werden. Vielleicht sehen unsere Enkel dort eines Tages Wiedehopf und Wendehals. Die Alleen der Hochzeitsbäume tragen das ihre dazu bei. Hoffentlich heiraten viele Paare und beteiligen sich an der charmanten Aktion.  

Viele Fragen und Beobachtungen wurden an Reinhard Lukas herangetragen. Es entspannen sich lebhafte Diskussionen zu vielen Facetten des Themas. Es war wieder ein rundum gelungener Nachmittag, für den sich der Vorstand bei allen Beteiligten bedankt. (hh)


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Der Saal konnte die Besucher kaum fassen

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Gut gelaunte senioren-Truppe in der Grube Messel









in Ausflug zum Hessentag nach Oberursel stand am Dienstag voriger Woche auf dem Veranstaltungsprogramm der Senioren-Union. 13 Mitglieder fanden sich am Rodenbacher Bahnhof ein, um entspannt, sehr kostengünstig, vor allem aber bestens gelaunt mitten im Hessentagsgeschehen zu landen. Vorbei an hunderten Infoständen, Verkaufsbuden, vielen Veranstaltungsbühnen, Getränke- und Essensgelegenheiten schlenderten die Besucher zu den Hauptattraktionen. Obenan die Landesausstellung mit den Information aus der Landesverwaltung, öffentlichen Einrichtungen, Organisationen kultureller, sozialer und politischer Art, sowie Hallen gewerblicher Aussteller. Ein starker Magnet war, wie immer bei solchen Gelegenheiten, die Selbstdarstellung der Bundeswehr.

Bei der Wanderung über den Hessentag erlebt man ganz nebenbei, daß Oberursel eine attraktive, moderne Stadt ist, deren Kern eine schöne Altstadt mit lebendiger Struktur ist, die sich um die Kirche St. Ursula schmiegt. Von dort ging es geradewegs hinab ins Urselbachtal. Dort schlängelte sich durch die Wiesen die Ausstellung: Der Natur auf der Spur. Kleine Honigbienchen neben Riesentreckern voller Elektronik charakterisierten die Bandbreite der heutigen Landwirtschaft (Biogas war Gottseidank nicht dabei). Lernmöglichkeiten über die Natur, deren Empfindlichkeiten und ein Ausschnitt aus einem natürlichen Bachlauf mit seinem Leben darin und darum faszinierten sehr viele Besucher.

Eindrücke für alle Sinne: Das bunte Treiben des Hessenbasars zauberte das Lächeln auf Tausende Gesichter. Kinderaugen strahlten mit der Sonne um die Wette. Unsere Truppe sammelte sich gegen Abend mit müden Füßen am Bahnhof. Unter Erzählen der Erlebnisse war die Heimfahrt schnell beendet. (hh)





Ein Grundsatzreferat von unserem Mitglied Dr. Karl Maly

Alles, was mit dieser Frage zusammenhängt, fußt auf dem christlichen Menschenbild. Demnach ist jedermann nach Gottes Ebenbild geschaffen und hat das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit in Verbindung mit Verantwortung gegenüber dem Mitmenschen. Allerdings ist ein Jeder Irrtum und Schuld ausgesetzt. Auf diesem Menschenbild ruhen die Fundamente des demokratischen Rechts- und Verfassungsstaates.
 Aus diesem Menschenbild folgern folgende Grundregeln: Jeder Mensch soll als sittliches Wesen vernünftig und verantwortlich handeln. Wer dazu Freiheit beansprucht, muß auch die Freiheit seines Mitmenschen  anerkennen. Diese Grundtugenden vermag der Mensch nur in der Gemeinschaft zu entfalten.
 Nur Recht sichert Freiheit  Dabei sind Einschränkungen der Freiheit nur zulässig, soweit sie zur Wahrung der Freiheit erforderlich sind. Freiheit ermöglicht und braucht eigenverantwortliche Lebensgestaltung. Das bedeutet für jeden Einzelnen Selbst- und Mitverantwortung. Zur freien Entfaltung der Persönlichkeit gehört unmittelbar die entsprechende Leistungsbereitschaft
 Solidarität ist ein Gebot der Nächstenliebe. Sie muß all den Menschen gelten, die noch nicht, nicht mehr oder dauerhaft nicht sich selbst die Grundlagen eines freien Lebens schaffen können. Die soziale Sicherung beruht auf diesem Grundgedanken. Darum erfordert die Solidarität Subsidiarität  Jeder muß und soll von der Gemeinschaft getragen werden, aber auch nur dann und nur soweit er es aus eigener Kraft nicht vermag;
 Gerechtigkeit wahrt die Würde und Freiheit aller Menschen. Gerechte Chancen für alle zu schaffen, folgt aus der Gleichheit für alle vor dem Recht. Deshalb sollen die Lasten möglichst gerecht verteilt werden. Niemand darf verloren gehen, keiner darf vergessen werden.
 Freiheitlicher Rechtsstaat und Sozialstaat ergänzen sich. Das Sozialsystem soll daher die Rahmenbedingungen für ein menschenwürdiges Dasein für alle sichern. Sozialstaatliche Daseinsvorsorge darf aber nicht zur Entmündigung durch den Staat führen. Sie muß die Leistungsfähigkeit des Einzelnen und sein solidarisches Engagement fördern.
 


 


Seit einigen Jahren mehren sich die Ansichten, daß es in Rodenbach "nicht vorwärts geht". Was immer damit gemeint ist, läßt sich nicht so genau beschreiben. Vielleicht, daß in den umliegenden Gemeinden sich Gewerbegebiete stark entwickeln. Oder daß sich das Äußere der Orte verschönt, daß sich öde Durchgangsstraßen in ansehnliche Boulevards entwickeln.

Andererseits hat Rodenbach viele lebenswerte Einrichtungen, auf die es stolz sein kann. Woher kommt also dieses Gefühl des Stillstands? In den Zeitungen kann man von Ortschaften lesen, in denen andauernd Berichtenswertes geschieht. Aber von Rodenbach? 

Weil wir uns die Aufgabe gestellt haben, unsere politisch Handelnden auf das Eine oder Andere hinzuweisen, aber auch Kritik zu üben, wollen wir zunächst etwas tun, das unsere Politiker noch nie getan haben:

Wir wollen die Bürger zu einer Bestandsaufnahme und vor allem zu Wünschen und Vorschlägen animieren. Dann werden wir sehen, was die Politik damit anfängt. Auch möchten wir die Gremien bei Ihrer Arbeit begleiten und zu ihrem Verhalten befragen. Dann wird sich bestimmt ein tranparenteres Verhältnis zu einander einstellen. Und vielleicht weicht das unbestimmte Gefühl des Stillstands einer Einsicht in das Schaffen - aber auch der Versäumnisse unserer Gemeinde-Regierung.

Ich bin guten Mutes. Sie müssen nur mitmachen: Hier ist das Forum der Bildung öffentlicher Meinungen.

Mit freundichen Grüßen und der Hoffnung auf rege Beteiligung                 

Ihr Peter Mosler